Literatur und Kritik 607/608 (September 2026)
Inhaltsverzeichnis & Leseproben
Wie findet und behauptet man einen eigenen Ort, eine eigene Sprache und eine eigene Geschichte, wenn Zugehörigkeit immer wieder infrage gestellt wird?
Das Literatur & Kritik-Heft September unter dem Schwerpunkt SCHWARZE STIMMEN beschäftigt sich mit Herkunft und Heimat, Migration und Rassismus, Körper, Erinnerung, Wut und Schmerz – aber ebenso mit Widerstand, Selbstermächtigung, Liebe und Formen von Zugehörigkeit.
Nora Osagiobare schreibt eine andere europäische Fluchterzählung, Melanelle Beryl Hémêfa verwandelt in Vevesese körperlichen und über Generationen weitergegebenen Schmerz in Sprache, Raphaëlle Red denkt mit James Baldwin über Liebe, Solidarität und politisches Handeln nach. Weitere Texte zum Thema von Laurène Southe, Ada Diagne, Precious Chiebonam Nnebedum, Taha Nasr, Anna Chiedza Spörri und Mirrianne Mahn.
Ein Heft voller unterschiedlicher Schwarzer Stimmen – literarisch, politisch, persönlich und unbedingt lesenswert.
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Seite 4: Editorial von Birgit Müller-WielandSeite 9: Kulturwunder vs. Verseppung: Attacke von rechts auf das Kulturland Steiermark von Andreas Unterweger
Seite 13: Campione d’Italia. Oder: Der Kapitalismus frisst seine Kinder von Benedikt Pühretmayr
Seite 17: Gespenster, die tanzen von Larysa Denysenko
Seite 24: First Generation von Laurène Southe
Seite 28: L’espoir de l’Europe von Nora Osagiobare
Seite 34: Modou – Die Legende vom Wüstenprinz von Ada Diagne
Seite 40: Strömung von Precious Chiebonam Nnebedum
Seite 43: Abreise von Taha Nasr
Seite 47: Vevesese von Melanelle Beryl Hémêfa
Seite 56: Wut von Anna Chiedza Spörri
Seite 58: German Angst und die Erfindung der Mehrheit von Mirrianne Mahn
Seite 63: Die Liebe diesmal von Raphaëlle Red
Seite 68: »Zeit ist, was man an der Uhr abliest«: Ein philosophischer Blick auf Gerhard Roths Essay über das Wiener Uhrenmuseum von Alexander Reutlinger
Seite 74: Fremdes Verstehen. Zu Adelheid Duvanels Poetik der Kindheit von Thomas Traupmann
Seite 80: Der Beobachter begegnet sich selbst. Von der spielerisch-paradoxen Kunst des Sehens von Fred Wander
Seite 89: Ding mit Federn. Rede zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises für literarische Übersetzung 2025 an Brigitte Hilzensauer und Relja Dražić von Sabine Scholl
Seite 94: Miriam Unterthiner: "Blutbrot" von Gabriele Wild
Seite 97: Johanna Sebauer: "Das Gurkerl" und "Popóm" von Rainer Moritz
Seite 100: Christian Steinbacher: "Hoch die Ärmel" von Julius Handl
Seite 102: Vladimir Vertlib: "Der Jude der Kaiserin" von Alexander Kluy
Seite 104: Marianne Jungmaier: "Kontinentaldrift" von Walter Wagner
Seite 107: Verena Gotthardt: "Die jüngste Zeit" von Harald Gschwandtner
Literatur und Kritik 607/608 (September 2026) September 2026
Literatur und Kritik 605/606 (Juli 2026) Juli 2026
Literatur und Kritik 601/602 (März 2026) März 2026
Literatur und Kritik 599/600 November 2025
Literatur und Kritik 597/598 September 2025
Literatur und Kritik 595/596 Juli 2025
Literatur und Kritik 593/594 Mai 2025
Literatur und Kritik 591/592 März 2025
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