Literatur und Kritik 603/604 (Mai 2026)
Inhalt & Leseproben
Steine sind niemals nur still. Sie tragen Erinnerung, Gewalt, Zeit und manchmal auch Hoffnung. Sie markieren Brüche, in Landschaften wie in Biografien. Sie stehen für Dauer, aber auch für das, was zerbricht.
Die aktuelle Ausgabe von Literatur & Kritik ist eine über das Harte, das bleibt und das, was sich darin eingeschrieben hat – unterschiedliche Zugänge zu einem Thema, das sich durch das ganze Heft zieht.
Unter anderem handelt es vom Gestein als poetischer Verdichtung (Margret Kreidl), von Steinbrüchen (Arkadii Svitlychnyi) und von kleinen Steinchen, die im Zusammenspiel mit einem Roboter in Bewegung geraten und unerwartetes Gewicht bekommen. In dieser Ausgabe lesen Sie außerdem von Dorna Safaian; sie schreibt über Exil, Trauer und die Erfahrung von Ortsverlust. Enikö Dácz stellt Miklós Bánffys Siebenbürgische Geschichte als Abgesang auf die politische Elite vor.
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Seite 4: Editorial von Birgit Müller-WielandSeite 9: Exil – Trauer, Leben, Nostalgie-Politik von Dorna Safaian
Seite 16: Medea, ein Monolog von Dagmar Nick
Seite 21: Prag I–III von Rüdiger Görner
Seite 24: Die Smarties, die Steinchen von Anna-Maria Stadler
Seite 27: Vampire oder Germany before the war von Alfons Wrann
Seite 30: Die Lücke in der Mitte von Martin Mader
Seite 39: Amor fati von Johannes Witek
Seite 41: Taygetos von Antonia Löffler
Seite 48: Der Aufzug im Steinbruch • Ohne Nachricht von Arkadii Svitlychnyi
Seite 52: Transmitter von Stefan Petermann
Seite 58: Gestein von Margret Kreidl
Seite 60: Steine für die Ewigkeit von Andreas Huber
Seite 63: Ein Erdbeben in Südamerika von Emma Rodiga
Seite 68: Literatur kann Sehnsuchtsorte öffnen. Zu Elisabeth Reichart von Christa Gürtler
Seite 74: es gibt schon genug faschisten in diesem land oder: mario kunasek hasst diesen titel von Thomas Köck
Seite 80: Miklós Bánffys »Siebenbürgische Geschichte« als Abgesang auf die politische Elite von Enikő Dácz
Seite 89: »Nichts und Amen« Brief an Oriana Fallaci von Andrea Grill und Cristina Budroni
Seite 96: Robert Prosser: "Das geplünderte Nest" von Rainer Moritz
Seite 99: Elena Messner: "Die Ablenkung" von Harald Gschwandtner
Seite 102: Anna Rottensteiner: "Mutterbande" von Gabriele Wild
Seite 105: Christoph W. Bauer: "Lärm" von Alexander Kluy
Seite 107: Laura Freudenthaler: "Iris" von Helmut Neundlinger
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