Lesung: Christian Zehnder aus „Die verschobene Stadt“

Samstag, 29. August 2020
Literaturfest Bern, nähere Infos folgen, ,
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Christian Zehnder liest am 8. Literaturfest Bern aus seinem Buch „Die verschobene Stadt“

ZUM BUCH:
Felix Degalier, ein etwas nachlässiger junger Mann, zieht zu seiner Mutter nach Lausanne um. Sie ist schon länger krank, und Felix würde ihr gern helfen. Er lernt von neuem Französisch und beginnt ein Medizinstudium. Zusammen mit seinem Jugendfreund vermietet er nach dem Tod der Mutter ihre herrschaftliche Wohnung an ein Anwaltspaar, das in ihm den idealen Betreuer für ihr kränkliches Kind sieht. Genau jetzt meldet sich auch Helena, eine fast schon vergessene Bekanntschaft, wieder bei ihm. Sie hält Felix einen Vortrag über „moderne Mythologie“. Zuerst kann er wenig damit anfangen. Doch bei seinen Irrungen durch die Stadt am Lac Léman, in der man den See meist nur in kleinen, zufälligen Ausschnitten erblickt, begleiten ihn Helenas Worte noch lange. Als er allein in Lausanne zurückbleibt, scheint diese Stadt der Verschiebungen zu erstarren. Doch dann trifft Felix seine frühere Kommilitonin Geneviève wieder, die Unzufriedene, die auf einmal so seltsam anspruchslos wirkt…
Christian Zehnders Roman ist eine kleine poetische Odyssee, die von Begegnungen, verschachtelten Architekturen und Missverständnissen handelt – in einer geheimnisvollen Stadt – und Seelandschaft der Gegenwart. Fast beiläufig erzählt, erschließt der Roman dem Leser eine neue Welt.



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