BUCH WIEN: Nordmazedonien im Fokus – Präsentation der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ (ABGESAGT)

Samstag, 14. November 2020, 12:00 Uhr
Donau Lounge, Messe Wien, Halle D | Trabrennstraße, 1020 Wien, Österreich
Moderation: Karl-Markus Gauß
© Otto Müller Verlag

Mazedonien, die einstige Teilrepublik Jugoslawiens, die nach langen Streitigkeiten mit dem Nachbarland Griechenland nunmehr offiziell „Republik Nordmazedonien“ heißt, ist einer der unbekanntesten europäischen Literaturlandschaften. Nur wenige Bücher sind aus dem Mazedonischen ins Deutsche übersetzt worden. Zuletzt wurde allerdings der vor 16 Jahren verstorbene Petre M. Andreevski (mit seinem Roman „Quecke“ und den Erzählungen „Alle Gesichter des Todes“, Deutsch erschienen im Guggolz-Verlag) in etlichen Ländern als einer der großen europäischen Erzähler des 20. Jahrhunderts entdeckt.
Die Zeitschrift „Literatur und Kritik“, die seit je ihr Augenmerk auch auf die Literatur weniger bekannte Regionen und Sprachgruppen richtet, stellt in Ihrem aktuellen Heft die neueste mazedonische Literatur, die Dichter und Dichterinnen des 21. Jahrhunderts vor. Bei der Veranstaltung werden zwei repräsentative Autoren (Rumena Bužarovska und Nikola Madžirov, Herausgeber des Dossiers) dieser Generation aus ihren Texten lesen und im Gespräch auch darüber berichten, unter welchen Bedinungen heute in Mazedonien eine überaus interessante Literatur entsteht. (Karl-Markus Gauß, Herausgeber)

Die deutschen Texte liest Nikolaus Kinsky.



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