BUCH WIEN: Brita Steinwendtner liest aus „An den Gestaden des Wortes“

Freitag, 25. November 2022, 13:00 Uhr
DER STANDARD-Bühne, Messe Wien, Halle D, Messeplatz 1, 1020 Wien, Österreich
© David Sailer IMAGES

Über den Inhalt von Brita Steinwendtners „An den Gestaden des Wortes“:
Worin liegt das Geheimnis, das Landschaften innewohnt? Es gibt Orte, an denen man lebt, andere, wonach man sich sehnt, und wieder andere, wohin der Lauf der großen Geschichte einen Menschen treibt. All dies gestalten Dichterinnen und Dichter in ihren Werken, verbinden Wirklichkeit, Imagination und Inspiration. Elf Porträts – wunderbar bildreich und poetisch erzählt – führen in diesem Buch durch Europa, in ein Dorf an der Côte d’Azur, an die Ostsee, nach Dänemark, ins Gebirge, in ein Salzburger Moor oder zu einem einsamen Grab auf Sizilien – es sind die eher unberühmten Orte und Landschaften, an denen Brita Steinwendtner ihre Erzählungen über Dichterinnen und Dichter entwirft und darin ein ganzes Leben, ein faszinierendes Werk und die Macht der Zeitgeschichte aufleuchten lässt. Zwei Jahre lang ist sie gereist, hat recherchiert und ist viele Wege gegangen. Entstanden ist ein wundersames Geflecht aus Landschaften und Lebensgeschichten, eine Topografie von Geschick und Geschichte, ein Zusammenspiel aus inneren und äußeren Paysagen. Nun lädt sie die Lesenden ein, die Reisen selbst zu tun, im Kopf oder tatsächlich, und reich beschenkt wieder heimzukehren.


Annäherungen an:

Adalbert Stifter
Mechtilde Lichnowsky
Walter Benjamin
Friedrich Hölderlin
Georg Trakl
Ilse Aichinger
Tania Blixen
Friderike und Stefan Zweig
Carl Zuckmayer
August von Platen
H.C. Artmann



Karl-Markus Gauß vorab über „An den Gestaden des Wortes“:

Leben, Werk, Tragik und Glück von Autorinnen und Autoren – Brita Steinwendtner weiß ihre Charakterbilder allesamt leichthin auf den einen besonderen Ort zu beziehen. Zu ihrem psychologischen Einfühlungsvermögen kommt die Sehkraft der Lyrikerin hinzu, die Natur und Szenerien in eindringlichen Bildern fasst.



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