!!!ACHTUNG!!!

Durch einen Fehler der Druckerei wurde die Nummerierung verwechselt: Mai sollte die Nr. 493/494 haben und trägt fälschlicherweise die Nr. 495/496. Jedem Juli-Heft liegt nun ein Aufkleber bei, mit welchem man optisch schön den Fehler des Mai-Hefts selbst bereinigen kann.

 


Über die Zeitschrift

 

Die Zeitschrift „Literatur und Kritik“ wurde 1966 in Wien gegründet, hat ihren Redaktionssitz seit 1991 in Salzburg und erscheint fünf Mal im Jahr in einem Umfang von je 112 Seiten. Die Literatur, die wir meinen, kann realistisch oder surrealistisch anmuten, in Versen verfasst oder als Essay entworfen sein, eine Landschaft erkunden, die Geschichte verwerfen, die Liebe rühmen, die Provinz verdammen oder verklären, sie darf nur eines nicht: biedersinnig sein. Unter der Kritik wiederum, von der schon im Titel die Rede ist, verstehen wir nicht nur, aber auch Literatur-Kritik, darüber hinaus die Auseinandersetzung mit der Welt, wie sie ist, mit Europa, wie es werden könnte, mit der Gesellschaft, wie sie nicht unbedingt zu bleiben braucht. Der erste Schwerpunkt liegt dabei auf der österreichischen Literatur; ein zweiter auf der Literatur jener Nationen, die einst unter dem Dach oder der Knute Habsburgs (oft mehr gegen- als miteinander) zusammengelebt haben; schließlich aber leuchtet uns ein, dass die Welt und ihre Literatur ihre Grenzen weder mit dem Österreich von heute noch dem alten Mitteleuropa oder dem Südosteuropa von heute teilen, und so gibt es in „Literatur und Kritik“ mitunter ein weißrussisches, baskisches oder kolumbianisches Sonderheft und somalische Briefe, moldawische Gedichte und sonstiges zu lesen, von dem unsere literarischen Nabelbeschauer meinen, es bräuchte sie nicht im geringsten zu interessieren. Immer wieder hat „Literatur und Kritik“ seit den neunziger Jahren unbekannte Landschaften der europäischen Literatur präsentiert und zum ersten Mal im deutschen Sprachraum vorgestellt: Das trifft auf die multinationale Literatur der belagerten Stadt Sarajevo ebenso zu wie auf die Dichtung Kosovas oder Moldawiens. Eine regelmäßige Rubrik gilt Kulturbriefen aus aller Welt: das sind essayistische oder reportagehafte Auseinandersetzungen mit der sozialen, politischen, literarischen Topographie vieler Länder. Und jedes Heft wird mit einem Eintrag im „Österreichischen Alphabet“ beendet, in dem Bausteine für eine andere österreichische Literaturgeschichte gesammelt werden, in der die verfemten, vergessenen, vertriebenen Autoren gewürdigt und einem kritischen Bild unserer Literatur zugefügt werden sollen.

 

Seit 1991 wird die Zeitschrift vom Verleger Arno Kleibel und dem Autor Karl-Markus Gauß herausgegeben. Ein hochkarätig besetzter Beirat hat sich um den Chefredakteur Gauß geschart, dem die Wiener Literaturkritiker Daniela Strigl und Helmut Gollner, der Kritiker und Germanistik-Professor Klaus Zeyringer, die Autorin Andrea Grill, der Autor und Leiter des Stefan Zweig-Centres Klemens Renoldner sowie der Wortlandstreicher Ludwig Hartinger angehören.

 

Literatur und Kritik“ wird in annähernd dreißig Staaten gelesen.

 

„Das Beste an dieser von Karl-Markus Gauß hervorragend edierten Zeitschrift ist das aus den Trümmern der k. u. k. Monarchie gerettete Interesse an der Literatur Südosteuropas, der weltoffen-humane Blick, von den famosen Kulturbriefen aus allen Kontinenten ganz zu schweigen.“
Die Welt

 

„Literatur und Kritik zählt sicher zu den wichtigsten deutschsprachigen Literatur- und Kulturzeitschriften. Nicht nur weil Verschollenes wieder entdeckt wird und kluge Kulturbriefe Labsal für jeden intelligenten Leser/Leserin bedeuten, sondern auch weil Themen und Beiträge sogar Kontroversielles in glänzender Manier bewältigen. Absolutes Muss.“
Buchkultur

„Die falschen Vorstellungen über die Länder des Ostens versucht seit Jahren die Salzburger Kulturzeitschrift Literatur & Kritik zu korrigieren. In mühevoller Kleinarbeit wurde ein hochkarätiges Team von Schriftstellern und Essayisten zusammengestellt. Sie berichten nicht nur über die Vorgänge in den Ländern der EU, sondern auch über das reichhaltige und kulturelle Leben der Länder jenseits von Schengen.“
Der Standard

 

Erscheinungsweise

 

Fünf Doppelnummern (je 112 Seiten) pro Jahrgang (jeweils im März, Mai, Juli, September und November)

Kulturbriefe aus aller Welt
Neue Literatur, radikale Kritik
Buchkritiken und Kontroversen
Österreichisches Alphabet
Stimmengitter

ISSN 0024-466-X

 

Abonnement

Jahresabo 39 €, Studierendenermäßigung € 30, Einzelheft € 10; jeweils zzgl Versandkosten

 

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