Christine LAVANT

Eine Dichterin
und Meisterin
der Prosa,
"die in der Welt noch nicht so,
wie sie es verdient, bekannt ist".
Thomas Bernhard

Christine Lavant wurde am 4. Juli 1915 als Christine Thonhauser in St. Stefan im Lavanttal / Kärnten geboren. Sie war das neunte Kind in einer Bergarbeiterfamilie. Wegen ihrer teilweise lebensbedrohenden Erkrankungen war ihr eine Ausbildung über die Bürgerschule hinaus (von 1921 bis 1929) nicht möglich.
Bis zu ihrer späten Anerkennung als Lyrikerin und Schriftstellerin verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt durch Strick- und Webarbeiten. Nach der Ablehnung eines unter ihrem bürgerlichen Namen Thonhauser 1932 an den Grazer Leykam Verlag geschickten Romanmanuskriptes vernichtete sie ihre bis dahin entstandenen literarischen Arbeiten und nahm erst 1945 ihre literarische Tätigkeit unter dem Schriftstellernamen Lavant wieder auf. 1967 wurde sie korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz und Mitglied des PEN-Clubs.
Christine Lavant starb am 7. Juni 1973 in Wolfsberg / Kärnten.

 

  • 1954 und 1964 Georg-Trakl-Preis
  • 1956 und 1961 Staatlicher Förderpreis für Lyrik des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
  • 1956 Zweiter Preis des Lyrikpreises der "Neuen deutschen Hefte" Berlin
  • 1963 Ehrenurkunde der Bayrischen Akademie der schönen Künste
  • 1964 Anton-Wildgans-Preis der österreichischen Industrie für Literatur
  • 1965 Ehrenring der Marktgemeinde St. Stefan
  • 1970 Großer Österreichischer Staatspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur

 

Christine Lavant im Brenner-Archiv

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