Mario Schlembach liest um 18:00 Uhr einen neuen Text im Rahmen der Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ im Haus der Natur in Salzburg

26.06.2018

Mario Schlembach liest um 18:00 Uhr einen neuen Text im Rahmen der Präsentation der Literaturzeitschrift SALZ im Haus der Natur in Salzburg

 

 

Dienstag, 26. Juni 2018, 18:00 Uhr

Haus der Natur

SALZ Zeitschriftenpräsentation

Museumspl. 5

5020 Salzburg

 

Veranstalter: Literaturforum Leselampe

 

Eintritt frei

 

 

SALZ Zeitschriftenpräsentation: Was Tiere tun

„Überall verschwinden die Tiere“, hat John Berger in einem klassischen Essay festgestellt und die Frage formuliert: „Warum sehen wir Tiere an?“. Obwohl – und gerade weil – Tiere verschwinden, sind wir von ihnen fasziniert. Diese Faszination hat sich zuletzt in der Literatur und den Kulturwissenschaften deutlich gezeigt.

Zur neuen Ausgabe SALZ mit dem Titel „Was Tiere tun“ wurden SchriftstellerInnen eingeladen, den Tieren und unserer Beziehung zu ihnen nachzugehen: Was tun Tiere eigentlich? Für sich, miteinander, mit uns? Oder geht uns das vielleicht auch gar nichts an?

 

 

 

 

MARIO SCHLEMBACH,

geboren 1985, aufgewachsen neben dem Lagerfriedhof Sommerein (Niederösterreich), als Bauernsohn auf einem Aussiedlerhof. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Autorschaft und Thomas Bernhard. Arbeitete u.a. als Bestattungshelfer, Buchhalter, Lokalreporter, Postler, Texter und Totengräber.

 

Seit 2012 lebt er als freischaffender Künstler und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Einladung zu den Werkstatttagen des Burgtheaters (2012), Dramatik-Stipendium des BMUKK (2013), Paliano-Stipendium des Landes NÖ (2015), Reisestipendium des Bundeskanzleramts (2016). Er inszeniert seine Texte auf verschiedenen Bühnen und durch verschiedene Medien u.a.: Der Totengräber des STALAG XVII A (2012, multimediales Theaterstück), Into the landscape/Poetry (2013, Ausstellungskatalog/Performance), Nekrolog eines Wahrspielers (2013, Doku-Fiction), Stiche eines Totengräbers (2014, Performance).

 

Zuletzt erhielt er das Hans-Weigel-Literaturstipendium 2018 für seinen Roman "Nebel" (2018).