Leopold Federmair liest aus seinem neuen Buch "Tokyo Fragmente" im Literaturhaus Salzburg

26.02.2019

Leopold Federmair liest aus seinem neuen Buch "Tokyo Fragmente" im Literaturhaus Salzburg

 

 

Dienstag, 26. Februar 2019

Literaturhaus Salzburg

Strubergasse 25

5020 Salzburg

 

Veranstalter: Prolit

 

 

 

ZUM BUCH:

"Leopold Federmair gehört zu den sprachsensibelsten Autoren, die Österreich zu bieten hat. Er ist ein Meister stilistischer Nuancen und mehrdeutiger Zwischentöne. Das beweist er auch wieder mit seinem neuen Buch." (Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten)

 

Seine Wege durch die Großstadt führen immer wieder zurück an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird. Dort, lange nach Mitternacht, begegnet er, der Flaneur der „Tokyo Fragmente“, geheimnisumwitterten
Gestalten…
Der Schriftsteller Leopold Federmair lebt seit 16 Jahren in Japan. Ein Jahr vor dem Tsunami und dem Atomunfall in Fukushima begann er, Wahrnehmungen und Episoden seiner ausgedehnten Spaziergänge in Tokyo aufzuzeichnen. Das Endergebnis ist kein Blog und kein herkömmliches Tagebuch, sondern eine Serie von zugleich dispersiven und höchst konzentrierten Betrachtungen, die jeweils Aufenthalte von drei oder vier Tagen umfassen.
Zunächst als Work in progress angelegt, entwickelt sich der Text zu einer Erzählung. Da die nächtliche Bar mit einem Bein in der Gegenwart und dem anderen in der Vergangenheit steht, kommt immer wieder auch die Geschichte der Stadt ins Spiel. Nach und nach kristallisieren sich Handlungsstränge heraus und die offene Form wird unmerklich zu einer geschlossenen. Mit staunendem Vergnügen lässt sich der Leser verwinkelte Gässchen, himmelsnahe Wolkenkratzer-Etagen, Krautacker und Shinto-Schrein, Krankenhaus und Izakaya, Konbini und Kindergarten, Kabukitheater und Minikino, die Hügel, Flüsse und versteckten Wasserläufe Tokyos zeigen.

 

398 Seiten, gebunden

 

Erscheinungstermin: 27. August 2018

 

 

 

 

LEOPOLD FEDERMAIR,

geboren 1957 in Oberösterreich, besuchte das Gymnasium Kremsmünster und Wels und studierte anschließend Germanistik, Publizistik und Geschichte an der Universität Salzburg. Er ist als Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Übersetzer tätig (Übersetzungen aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen, u.a. Werke von Michel Houellebecq, José Emilio Pacheco, Francis Ponge). 2012 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung. Leopold Federmair lebt in Hiroshima, wo er an der Universität Deutsch unterrichtet.

 

Foto: Mayuko Kiyamura