Iris Wolff hält um 10:15 Uhr die Eröffnungsrede des diesjährigen Internationalen Bibliothekskongresses in Graz mit dem Titel "Poesie als Optik, die die Welt formt. Warum Lesen Grenzen überwindet" im Congress Graz

16.05.2018

Iris Wolff hält um 10:15 Uhr die Eröffnungsrede des diesjährigen Internationalen Bibliothekskongresses in Graz mit dem Titel "Poesie als Optik, die die Welt formt. Warum Lesen Grenzen überwindet" im Congress Graz

 

 

 

Mittwoch, 16. Mai 2018, 10:15 Uhr

Bibliotheken und Demokratie

Internationaler Bibliothekskongress

Congress Graz

Albrechtgasse 1

8010 Graz

 

Iris Wolff hält die Eröffnungsrede mit dem Titel "Poesie als Optik, die die Welt formt. Warum Lesen Grenzen überwindet"

 

 

"So tun, als ob es regnet" von Iris Wolff

 

Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“. Ein Motorradfahrer ist überzeugt, dass er sterben und die Mondlandung der Amerikaner versäumen wird. Eine Frau beobachtet die Ausfahrt eines Fischerbootes, das nie mehr zurückkehren wird. –  Über vier Generationen des 20. Jahrhunderts und vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Zwischen Freiheit und Anpassung, Zufall und freiem Willen erfahren ihre Protagonisten: Es gibt Dinge, die zu uns gehören, ohne dass wir wüssten, woher sie kommen. Und es gibt Entscheidungen, die etwas bedeuten, Wege, die unumkehrbar sind, auch wenn wir nie wissen werden, was von einem Leben und den Generationen vor ihm bleiben wird.

Iris Wolff hat ein poetisches und beglückendes Buch geschrieben, schonungslos, klug und sprachlich brillant.

Mit sensiblen Beobachtungen, atmosphärisch dichten Dialogen und starken, eigenwilligen Figuren zeichnet sie in ihren Erzählungen behutsam eigene Welten, die im Zusammenspiel neue Tiefe entfalten und vielschichtige Perspektiven aufeinander eröffnen.

 

 

 

IRIS WOLFF

 

geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen. Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Grafik & Malerei in Marburg an der Lahn.
Langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, 2013 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Neben dem Schreiben
ist sie am Kulturamt der Stadt Freiburg im Breisgau tätig. Ihr erster Roman Halber Stein erhielt den Ernst-Habermann-Preis 2014.

 

Foto: Stine Wiemann

 

 

Homepage der Autorin: http://www.iris-wolff.de/

 

 

 

 

 



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