Erwin Riess präsentiert um 19:00 Uhr literarische und kulturpolitische Texte zur Lage behinderter Menschen in Österreich, Deutschland, Europa, etc. und seinen Roman "Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber" im Literaturhaus Stuttgart

25.10.2018

Erwin Riess präsentiert um 19:00 Uhr literarische und kulturpolitische Texte zur Lage behinderter Menschen in Österreich, Deutschland, Europa, etc. und seinen Roman "Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber" im Literaturhaus Stuttgart

 

 

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:00 Uhr

Die Fersen des Achilles - Zur Lage der behinderten Menschen | Herr Groll auf Reisen - Groll Stories aus der ganzen Welt

Veranstaltungsreihe: Zentrum Selbstbestimmtes Leben e.V., Stuttgart
Lesung und Gespräch mit Erwin Riess (Gastveranstaltung)



Der Autor stellt Texte aus seiner laufenden Arbeit vor. U.a. aus dem letzten Roman „Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber“ (Otto Müller Verlag, Salzburg 2017) und präsentiert literarische und kulturpolitische Texte zur Lage behinderter Menschen in Österreich, Deutschland, Europa und den USA.

 

 

 

 

ZUM AKTUELLEN BUCH

 

„Unbeschreiblich und atemberaubend ist die Fülle von ökonomischen, historischen und kulturellen Fakten, von zeitgeschichtlichen und technischen Details, die Groll (…) zur Sprache bringt.“ (Kurt Neumann, Standard)

 

Herr Groll, der rollstuhlfahrende Detektiv aus der Wiener Vorstadt, ermittelt mit seinem Freund, dem „Dozenten“, in Rom. Markus, ein Zögling des Malteserordens, ist verschollen. Der Dozent hingegen will eine polnische Historikerin bei der Suche nach einer ominösen Koranausgabe aus der Frühzeit des Islam unterstützen.

In einem Weingut der Malteser findet Groll den väterlichen Freund des Novizen erdrosselt vor. Die Nachforschungen erweisen sich aufgrund der römischen Stadtgeografie und der antiken Straßenbeläge als schwierig. Dennoch gelingt es Groll mit Hilfe des Lebenskünstlers Ezechiel Heavensgate auf dem Aventin und in der Malteserzentrale Markus‘ Spur aufzunehmen. Dabei wird er in die Konflikte zwischen papsttreuen und papstfeindlichen Klerikern verstrickt. Auch die mafia capitale mischt mit.

Der Dozent hat eine leidenschaftliche Affäre mit der Historikerin. Die Anhängerin der spätantiken Religion des Mani fesselt ihn mit ihrem Wissen und ungewöhnlichen Sexualpraktiken. SS-Führer Himmler habe in einer NS-Ordensburg eine Koranausgabe aus der Zeit des Propheten gehortet, die von jüdischen Schriftgelehrten verfasst wurde. Das Original sei verschollen, aber in Rom sollen sich Kopien des Buches befinden. Während sich der Dozent in die Spätantike versetzt sieht, wird Groll vom Strudel der papstfeindlichen Verschwörung mitgerissen. Mister Giordano, Grolls New Yorker Freund mit sizilianischen Wurzeln, schaltet sich ein.

 


Erscheinungstermin: August 2017

 

 

 

 

 

ERWIN RIESS,

 

geboren 1957, aufgewachsen in der Voestalpine Krems, Studium der Gesellschaftswissenschaften in Wien, Rollstuhlfahrer nach Rückenmarktumor seit 1978, 1983-1994 in der Wohnbauforschung des Wirtschaftsministeriums, wissenschaftlicher Referent für Barrierefreies Bauen, seither freier Schriftsteller, Aktivist in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung behinderter Menschen. Arbeitsaufenthalte in Ungarn, Zypern und New York.

Riess schrieb 13 Theaterstücke (zuletzt Der Zorn der Eleonore Batthyány, Winterpalais im Belvedere/Wien, 2014) sowie Hörspiele, Essays und Reportagen (Literatur&Kritik, Wespennest), seit 1986 regelmäßiger Mitarbeiter von KONKRET.

Groll-Storys erscheinen im AUGUSTIN und der JUNGEN WELT.

 

Foto: Alexander Golser

 

 

www.erwin-riess.at