Peschka, Karin

Watschenmann

ISBN: 978-3-7013-1220-7

Preis: ca. € 22,00 / E-Book: ca. € 17,99

 

!!! Karin Peschka gewinnt mit ihrem Debüt "Watschenmann" den ALPHA Literaturpreis 2015 !!!

 

Paulus Hochgatterer, zeigte sich in seiner Laudatio beeindruckt von den „ glasklaren Sätzen in dem Roman, die man sich über den Schreibtisch hängen möchte“ und lobte die präzise Beschreibung der psychologischen Zustände einer traumatisierten Nachkriegsgesellschaft, in der „die Leute lauter kleine Weltkriege mit sich herumtragen“, wie es im Buch heißt.

 

Laudatio von Paulus Hochgatterer als PDF

 

 

 

 

 

 

Unsere Autorin in den Medien:

 

 

 

 

 

 

 

 

Wartholz Literaturpreis 2013 und FLORIANA Literaturpreis 2014 für ein sprachgewaltiges Debüt

 

 

Karin Peschka „fällt aus dem Rahmen der jüngsten deutschen Literatur“. (Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten)

 

 

Zum Inhalt:

 

Wien, 1954. Die harten Nachkriegsjahre sind vorbei, Wiederaufbau und wirtschaftlicher Aufschwung prägen die Zeit. Doch nicht jeder findet Halt in einer Gesellschaft, die versucht, Krieg und Gewalt in die Vergangenheit abzuschieben. Lydia, Dragan und Heinrich gehören
zu den Entwurzelten, die in einem Schuppen hausen und – jeder für sich – ein anderes Bild der Nachkriegsgesellschaft skizzieren. Der Serbe Dragan kämpft um eine Art Normalität, die er nicht findet. Lydia verliert sich in der Hoffnung, ihr Verlobter würde eines Tages aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren. Heinrich, der „Watschenmann“, hat sich eine eigene Gedankenwelt zurecht gelegt. Er zieht durch die Straßen und provoziert Passanten, ihn zu schlagen. Physische und verbale Hiebe steckt er ein, um den „Kriegswurm“ freizulegen, der sich immer noch tief in den Menschen verbirgt. Heinrich entzieht sich Schmerz und Demütigung, indem er an ein Reptil oder einen Raben denkt, „an einen, der sich gegen den Wind stemmt.“ Mit ungeheurer Sprachwucht erzählt dieser Roman von der ambivalenten Beziehung dreier Menschen, die sich Stabilität und Halt geben, die sich schlagen und beleidigen, die an der Hoffnung festhalten.

 

 

erschienen September 2014

 

Leseprobe als PDF