Müller-Wieland, Birgit

Reisen Vergehen

ISBN: 978-3-7013-1240-5

Preis: € 18,– (E-Book: € 14,99)

 

 

 

 

Birgit Müller-Wieland ist keine der bekanntesten, aber eine der besten Autorinnen ihrer Generation.
(Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung)

 

 

„Zwischen Erschrecken und Heiterkeit“, „Orgiastisches Dasein im Zeichen der Vergänglichkeit“, „unterschwellige Empörung“, „(...) die mitunter bestürzende Gleichzeitigkeit von Glück und Unglück in einer medial zum Dorf geschrumpften Welt“ – so lauteten einige der Pressestimmen zu Birgit Müller-Wielands erstem Gedichtband Ruhig Blut.

In ihrem neuen Band mit dem Titel Reisen Vergehen wird das Thema „Reisen“ erneut in allen Facetten ausgelotet: Unterschiedliche Orte und Gegenden werden ebenso wie Erinnerungen an die Kindheit, Mutterschaft oder Ausflüge in mythische und imaginäre Zusammenhänge poetisch aufgeladen. Obwohl das Begleitpersonal dieser Reisen zuweilen aus Toten, Hexen, Fuchsfeen und unzuverlässigen bis rettenden Engeln besteht und allerlei Tiere von Eseln über Lipizzaner bis zu Seeungeheuern die Gedichte bevölkern, geht es um unsere Wirklichkeit, um das, was uns in seiner Gleichzeitigkeit immer wieder verstört: das Schöne, das Schreckliche.

 

 

 

88 Seiten, gebunden

 

Erschienen im März 2016

 

 

 

 

Lesungen der Autorin:

 

  • Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Wien: Donnerstag, 17. März 2016, um 19:00 Uhr

 

  • Kulturzentrum Giesinger Bahnhof in München: Freitag, 8. April 2016 um 20:00 Uhr mit musikalischer Begleitung von Jan Müller-Wieland am Klavier

 

  • Stifterhaus in Linz: Donnerstag, 14. April 2016, um 19:30 Uhr

 

  • Lesung in Mondsee mit musikalischer Begleitung: Donnerstag, 07. Juli 2016 (weitere Infos folgen)

 

  • Lyrik im Caveau, München: Freitag, 16. September 2016, 20:00 Uhr

 

  • Herbst-Dichtfest in der Alten Schmiede: Montag, 3. Oktober 2016, 19:00 Uhr

 

  • Schamrock-Festival der Dichterinnen, München: Samstag, 29. Oktober 2016, 13:30 Uhr

 

  • TOIHAUS Salzburg: Mittwoch, 14. Dezember 2016, 20:02 Uhr

 

 

 

 

Pressestimmen (Auswahl):

 

Birgit Müller-Wieland macht sich in "Reisen Vergehen" auf den Weg; zeitlich durch mehr als 30 Jahre, räumlich nach Georgien, Patmos, Salzburg, Bad Aussee oder Neapel. Oder die Welt kommt in ihre Nachbarschaft. In ihrem wohl aktuellsten Gedicht beschreibt sie die beiden Gegenbewegungen in ihrer Nachbarschaft: Flüchtlinge schleppen ihre Habe in die Zelte, besorgte Eingeborene ihre Habe in den Keller. Müller-Wieland verdichtet gekonnt die prekäre Idyllik einer trauten Existenz. (Dominika Meindl, Kulturbericht OÖ, Juni 2016)

 

 

Müller-Wieland beweist eine feinsinnige Arbeit am Text. Souverän lotet sie in kraftvollen und eindringlichen Bildern die Ambiguität unseres Daseins aus, in denen Beängstigendes plötzlich das Glück verstellt. Mit großem Gespür für die Sprache zeigt sie irritierende Blickwinkel auf das Leben. Es lohnt sich, sich auf diese Lyrik näher einzulassen. (Maria Renhardt, Furche-Booklet, April 2016)

 

 

Birgit Müller-Wieland mag Texten. Roman, Erzählung, Lyrik, Hörspiel, Libretto – die gebürtige Oberösterreicherin füllt fast jede Textform mit Leben. In ihrem neuen Lyrik-Band vereint sie Gedichte aus über zwei Jahrzehnten und es sind einige Perlen dabei. (...) Erinnerungen an Kindheit und Jugend in Oberösterreich und Salzburg stellen einen Schwerpunkt dar. Dabei fliegen auch mal die Großmütter als Schatten der Erinnerung vorbei. Oder andere Engel zwischen Leben und Tod. Natur und Verlust spielen eine Rolle. Zwischendurch auch aktuelle politische Ereignisse von Krieg und Flucht. Der Wert von Kunst kann sich nur steigern, wenn sie politisch Stellung bezieht und aufrüttelt. (GaH, WeiberDiwan, Sommer 2016)

 

 

Heiteres, scheinbar Banales, snap shots des wirbelnden, herausfordernd bunten Lebens.
Diese ganz luftig und wie selbstverständlich daherkommende Verschränkung von Geschichte als Bewusstseinshaltung, als Eingedenken täglicher Gewalt und der kleinen wie großen Geschichten des Alltags, der Heiterkeit und Innigkeit, macht diese Gedichte für mich so besonders, so zärtlich wissend. (Andrea Heuser, Signaturen-Magazin, 16. September 2016)