Federmair, Leopold

Monden

ISBN: 978-3-7013-1255-9

Preis: € 27,- (E-Book: € 23,99)

444 Seiten, gebunden

 

„Es könnte einem schwindlig werden angesichts der auseinanderstrebenden Ansprüche, die inhaltlich auf einen Nenner gebracht werden sollen. Doch Federmairs Sprache hält diesen Ansprüchen souverän stand. Sie bleibt, bei aller Reflektiertheit, den Einzelheiten zugewandt. Sie ist sinnlich, genau, einfühlsam. (Gerhard Melzer, NZZ)

 

Der Winter rückt näher, das Geld wird knapp. Marie, die androgyne Heldin von Federmairs neuem Roman, findet in einem Haus am Rand einer großen Stadt Unterschlupf. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Autor wie seine Protagonistin als Schattenexistenz im Monden-Haus unbemerkt im Schrank des Besitzers überwintert, um danach langsam wieder aufzublühen – das liest sich in einer Fülle von feinsinnig beschriebenen Szenen als Entdeckungsreise ins eigene Innere und in die labyrinthischen Netze einer zwischenmenschlichen Beziehung, die ohne Worte auskommen muss. Als Krankenschwester in den Alltag zurückgekehrt, erzählt sie ihre Geschichte einem rekonvaleszenten Schriftsteller. Und sie überlässt ihm unauffällig ihr Notizbuch, das ihre Vorgeschichte in poetischen Fragmenten andeutet. Der Schriftsteller nimmt die Herausforderung an, dies alles zu einem Ganzen zu fügen und darin wellengleich Maries – und unser aller – Fragilität zu spiegeln.

 

 

Erscheinungstermin: 21. August 2017

 

 

 

 

 

Pressestimmen (Auswahl):

 

"444 Seiten, ein großes Werk, tiefgründig und erhellend, schön zu lesen." (Ditta Rudle, Buchkultur)

 

 

"Leopold Federmair gehört zu den sprachsensibelsten Autoren, die Österreich zu bieten hat. Dass er nicht den Bekanntheitsgrad hat, der ihm zustehen würde, hat mehrere Gründe. Einer davon ist der Eigensinn von Federmairs Literatur. Sie braucht aufmerksame Leser, denen vordergründige Handlungsdichte nicht das Wichtigste ist. Er ist ein Meister stilistischer Nuancen und mehrdeutiger Zwischentöne. Das beweist er auch wieder mit seinem neuen Roman 'Monden. Der Wellen Schatten'." (Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten)

 

 

"Federmair gelingt, durch Perspektiven, Texte, die ineinanderstehen, Zuspitzung und Spiel mit Funktion und Dysfunktion ein seltsamer Text, der überall eigentümlich wahr ist. Schön!" (Martin A. Hainz, fixpoetry.com)