Jungk, Robert

wurde 1913 als Robert Baum in Berlin geboren. Nach der Emigration 1933 begann er ein Studium an der Sorbonne in Paris. Bis 1957 hielt er sich unter anderem in Spanien, Frankreich, der Schweiz und den USA auf, bevor er mit seiner Frau und seinem Sohn, dem Schriftsteller Peter Stephan Jungk, nach Österreich übersiedelte, zunächst nach Wien, 1970 nach Salzburg. Er gründete dort die Robert-Jungk-Stiftung/Int. Bibliothek für Zukunftsfragen. Schon früh

engagierte er sich in der Anti-Atom-Bewegung und entwickelte gemeinsam mit Norbert R. Müllert, die Methode „Zukunftswerkstätten“. Seine Bücher, darunter „Die Zukunft hat schon begonnen“ (1952), „Der Atomstaat“ (1977) oder „Menschenbeben“ (1983) verkauften sich weltweit millionenfach. 1986 erhielt er einen alternativen Nobelpreis. Robert Jungk starb 1994 in Salzburg.

Bücher: