Dor, Milo

1923 in Budapest geboren, aufgewachsen in Belgrad, schloss sich nach der Besetzung Belgrads durch deutsche Truppen einer Gruppe serbischer Widerstandskämpfer an. Er wurde verhaftet, schwer gefoltert und schließlich zur Zwangsarbeit nach Wien deportiert. Dort blieb Dor auch nach der Befreiung Österreichs vom Faschismus, und schon seine ersten Bücher schrieb er in deutscher Sprache. Für sein umfangreiches literarisches Werk, das u. a. Romane, Erzählungen, Hör- und viele Fernsehspiele, Reiseberichte, Essays und Übersetzungen umfasst, wurde er vielfach ausgezeichnet. Er starb am 5. Dezember 2005 in Wien.

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